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Tiempo
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Anmerkungen zum Spanglishen aus übersetzerischer Sicht
Die Entwicklung
von Spanglish in den Vereinigten Staaten ist ein in den letzten
Jahren dort viel diskutiertes Phänomen, das in der Zwischenzeit
auch international Aufmerksamkeit erregt. Die gesellschaftliche
Bedeutung der stetig wachsenden Minorität hispanischer Einwanderer
in den Vereinigten Staaten, die derzeit ca. 35 Millionen zählt,
kann nicht länger ignoriert bzw. überhört oder überlesen
werden. Der Journalist José Armas spricht bereits 1995 in
seiner Kolumne im Albuquerque Journal von The Spanglish Revolution",
denn die rasante Verbreitung des Spanglishen ist auch ein Zeichen
dafür, dass die große hispanische Minderheit sich von
den gesellschaftlichen Rändern wegbewegt, um zu einem prägenden
Teil der amerikanischen Kultur zu werden. Und spätestens, seit
George W. Bush im Wahlkampf seinen Neffen George P. Bush mit zwischen
English, Spanisch und Spanglish wechselnden Parolen auf Stimmenfang
schickte, wurde die gesellschaftspolitische Relevanz deutlich.
Doch worum handelt es sich bei Spanglish eigentlich? Es gibt nicht
ein Spanglish, sondern viele, wie Ilan Stavans, der wohl renommierteste
Spanglish-Forscher in den USA, beschreibt. Nationalität, Alter
und Klassenzugehörigkeit sind Differenzkriterien, ebenso ethnische
und geographische Einflüsse: Das kubanisch-amerikanische Spanglish
unterscheidet sich von dem des dominikanischen (Nuyorican) Spanglish,
Istlos ist das Spanglish von East Los Angeles, Loisiada wird in
der New Yorker Lower East Side gesprochen, um nur ein paar Beispiele
zu nennen. ... >> zur vollständigen Textfassung
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